IM GESPRÄCH

Kuoni hat eine lange und reiche Tradition als Pionier, der die Kultur des Reisens mitgestaltet hat. Um dieser Tradition auch heute und in Zukunft gerecht zu werden, arbeitet Kuoni fortlaufend daran, neue Formen des Reisens zu erkunden, die Sehnsüchte der modernen Menschen zu verstehen und aus den Erfahrungen von Reisenden zu lernen, die traditionelle Formen des Unterwegsseins hinter sich lassen. So war es für Kuoni von besonderem Interesse, sich ausführlich mit den Teilnehmern der Ganges-Expedition auszutauschen.

Fünf Wochen extremer, aussergewöhnlicher, beglückender Eindrücke lagen hinter ihnen, als sie in Kalkutta, dem Endpunkt ihrer Reise, ein letztes Mal zusammenkamen, um über das Erlebte zu berichten. Dabei ging es natürlich um ein neues Verständnis von Luxus, um Nachhaltigkeit, um die Besonderheiten einer Expedition, die uns dem Ursprünglichen näher bringt als andere Formen des Reisens und die einzigartige Erfahrungen im Einklang mit der Natur und auch mit sich selbst erlaubt. So bot die Runde eine äusserst interessante Plattform, um Visionen für eine Zukunft des Reisens zu diskutieren, die sich unmittelbar an die Erfahrungen der Expedition anknüpfen lassen, und zugleich aber auch die praktischen Grenzen und Schwierigkeiten zu erörtern, die sich daraus ergeben könnten.

2008 hat Kuoni das Getaway Council gegründet, das im regelmässigen Gedankenaustausch zwischen

Zukunftsforschern, Meinungsführern aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie herausragenden Köpfen aus den Bereichen Mode, Lifestyle, Kunst und Kultur versucht, neue Bedürfnishorizonte der heutigen Zeit sowie aktuelle kulturelle und gesellschaftliche Entwicklungen zu verstehen, also den Zeitgeist zu erfassen und entsprechend den gewonnenen Erkenntnissen Denkansätze zu erweitern. Demgegenüber war die Runde in Kalkutta stärker an praktischen Überlegungen zum Reisen orientiert. Sie bot eine weitere wichtige Inspirationsquelle für Kuoni, um bereits heute an die Reisewelt von morgen zu denken und aus erster Hand zu erfahren, in welche Richtung sich ein nachhaltiger Tourismus bewegen könnte, der Wert legt auf authentische, respektvolle Begegnungen mit fremden Kulturen, Menschen und Landschaften – und der somit Erfahrungen erlaubt, die zukünftig immer mehr als Essenz der Schönheit auf Reisen verstanden werden.

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